Die wichtigsten Eckdaten
Was Eisen im Körper macht
Sauerstofftransport
Hämoglobin transportiert Sauerstoff im Blut; Myoglobin speichert ihn kurzfristig im Muskel.
Energiegewinnung
Eisen-Schwefel-Zentren und Cytochrome übertragen Elektronen in Mitochondrien.
Enzymfunktion
Beteiligt an DNA-Synthese, Entgiftung, Immunfunktion und Neurotransmitterstoffwechsel.
Ferritin als Speicher-Marker
Sehr grobe Darstellung. Ferritinbereiche hängen von Labor, Alter und Geschlecht ab und können bei Entzündung trotz Eisenmangel erhöht sein. Zur Einordnung gehören oft Blutbild, Transferrinsättigung und CRP.
Zu wenig
- Eisenmangel kann Müdigkeit, Blässe, Kurzatmigkeit, Kopfschmerz, Restless Legs und Haarausfall begünstigen
- Bei Anämie sinkt die Sauerstofftransportkapazität des Blutes
- Ursachen müssen geklärt werden: Blutverlust, geringe Zufuhr, Schwangerschaft, Malabsorption oder chronische Erkrankung
Zu viel
- Freies Eisen fördert oxidative Schäden; der Körper hält es deshalb normalerweise fest gebunden
- Chronische Überladung kann Leber, Herz, Bauchspeicheldrüse und Gelenke schädigen
- Mögliche Ursachen sind genetische Hämochromatose, häufige Transfusionen oder unkritische Hochdosis-Supplemente
Aufnahme und Lebensmittel
Eisen wird nicht hergestellt und kaum aktiv ausgeschieden. Die Aufnahme im Dünndarm wird über Hepcidin reguliert; altes Eisen aus roten Blutkörperchen wird von Makrophagen recycelt.
Häm-Eisen aus tierischen Quellen wird meist besser aufgenommen. Vitamin C verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Nicht-Häm-Eisen.
Nachvollziehbar belegt
NIH Office of Dietary Supplements
official-reference
2026-08-04
Fachliche Endprüfung ausstehend
Hauptquelle: NIH Office of Dietary Supplements. Redaktionsstand: 2026-08-04. Fachliche Endprüfung: ausstehend.
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