Die wichtigsten Eckdaten
Was Magnesium im Körper macht
Energie
Bindet und stabilisiert ATP und ist damit an vielen energieabhängigen Reaktionen beteiligt.
Nerven & Muskeln
Reguliert Erregbarkeit, Muskelkontraktion und die Weiterleitung elektrischer Signale.
Stoffwechsel
Wirkt bei Protein- und DNA-Synthese, Blutzuckerregulation und Blutdruckkontrolle mit.
Magnesium im Serum
Nur ein kleiner Teil des Körpermagnesiums befindet sich im Blut. Ein normaler Serumwert schließt daher einen Mangel nicht immer sicher aus; Laborbereiche variieren.
Zu wenig
- Appetitverlust, Übelkeit, Müdigkeit oder Schwäche können frühe Zeichen sein
- Ausgeprägter Mangel kann Krämpfe, Taubheit, Herzrhythmusstörungen und niedrige Kalium- oder Calciumwerte verursachen
- Mögliche Ursachen sind chronischer Durchfall, Alkoholgebrauch, bestimmte Medikamente oder erhöhte renale Verluste
Zu viel
- Bei gesunden Nieren wird überschüssiges Magnesium aus Lebensmitteln meist ausgeschieden
- Hohe Supplement- oder Medikamentendosen können Durchfall, Übelkeit und Bauchkrämpfe verursachen
- Schwere Hypermagnesiämie kann Blutdruckabfall, Muskelschwäche, Atem- und Herzprobleme auslösen, besonders bei Niereninsuffizienz
Aufnahme und Lebensmittel
Der Körper kann Magnesium nicht selbst herstellen. Aufnahme erfolgt im Darm; die Nieren regulieren Rückhaltung und Ausscheidung, während Knochen als großer Speicher dienen.
Magnesiumreiche Lebensmittel sind vor allem pflanzliche Vollwertkost und einige mineralstoffreiche Wässer.
Nachvollziehbar belegt
NIH ODS & MedlinePlus
official-reference
2026-08-04
Fachliche Endprüfung ausstehend
Hauptquelle: NIH ODS & MedlinePlus. Redaktionsstand: 2026-08-04. Fachliche Endprüfung: ausstehend.
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