Die wichtigsten Eckdaten
Was Prolaktin im Körper macht
Kernfunktion
Milchbildung und Einfluss auf Fortpflanzungsachsen
Stoffwechsel
Wirkt nicht isoliert, sondern in Netzwerken mit Enzymen, Organen, Transportproteinen und Rückkopplungen.
Praktische Einordnung
Ein einzelner Labor- oder Zufuhrwert reicht nicht aus, um Symptome oder einen Behandlungsbedarf sicher zu erklären.
Kein universeller Routine-Zielbereich
Messmethode, Probenmaterial, Zeitpunkt und klinische Fragestellung entscheiden. Nutze im Blutwerte-Tab den Referenzbereich deines konkreten Laborbefunds; bei vielen Stoffen ist eine Routinemessung gar nicht sinnvoll.
Zu wenig
- Zu niedrige Werte sind meist nur bei Stillproblemen klinisch relevant.
- Beschwerden sind meist unspezifisch. Ursachen sollten nicht allein aus diesem Stoff abgeleitet werden.
- Bei Verdacht sind Ernährung, Medikamente, Erkrankungen und passende Kombinationsmarker gemeinsam zu prüfen.
Zu viel
- Zu hohe Werte können Zyklus, Libido, Fruchtbarkeit und Gonadenhormone beeinträchtigen.
- Hohe Spiegel können durch Erkrankungen, Medikamente, Supplemente, Messzeitpunkt oder veränderte Ausscheidung entstehen.
- Eigenständige Hochdosis- oder Hormonbehandlungen sind ohne fachliche Indikation riskant.
Aufnahme und Lebensmittel
Hypophyse; Dopamin hemmt die Ausschüttung
Hormone werden reguliert im Körper gebildet; Lebensmittel liefern höchstens Vorstufen, nicht eine gezielte Ersatzdosis.
Nachvollziehbar belegt
MedlinePlus: Hormones
official-reference
2026-08-04
Fachliche Endprüfung ausstehend
Hauptquelle: MedlinePlus: Hormones. Redaktionsstand: 2026-08-04. Fachliche Endprüfung: ausstehend.
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