Die wichtigsten Eckdaten
Was Natrium im Körper macht
Flüssigkeit
Steuert osmotischen Druck, Wasserverteilung und damit einen Teil von Blutvolumen und Blutdruck.
Nervenleitung
Der schnelle Natriumeinstrom erzeugt Aktionspotenziale in Nerven- und Muskelzellen.
Transport
Treibt gekoppelte Transporter an, die etwa Glukose oder Aminosäuren in Zellen aufnehmen.
Natrium im Serum
Der Serumwert spiegelt vor allem das Verhältnis von Natrium zu Körperwasser wider, nicht einfach die gegessene Salzmenge. Schon kleine Abweichungen können klinisch relevant sein.
Zu wenig
- Kopfschmerz, Übelkeit, Verwirrtheit, Gangunsicherheit oder Krampfanfälle sind möglich
- Häufig steckt relativ zu viel Wasser, Flüssigkeitsverlust mit falschem Ersatz, Medikamente oder eine Hormonstörung dahinter
- Schnell entstandene oder ausgeprägte Hyponatriämie ist ein Notfall
Zu viel
- Starker Durst, Schwäche, Unruhe, Verwirrtheit oder neurologische Symptome können auftreten
- Meist liegt ein Wassermangel oder seltener eine gestörte Wasserregulation vor
- Schnelle Korrektur in beide Richtungen kann gefährlich sein und gehört medizinisch überwacht
Aufnahme und Lebensmittel
Natrium wird nicht synthetisiert. Es gelangt über Nahrung und Getränke in den Körper; Nieren, Durst, Aldosteron und antidiuretisches Hormon regulieren die Konzentration.
Der größte Teil stammt in modernen Ernährungsweisen aus verarbeitetem Essen, Brot, Käse, Wurst, Saucen und zugesetztem Speisesalz.
Nachvollziehbar belegt
MedlinePlus
official-reference
2026-08-04
Fachliche Endprüfung ausstehend
Hauptquelle: MedlinePlus. Redaktionsstand: 2026-08-04. Fachliche Endprüfung: ausstehend.
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