Die wichtigsten Eckdaten
Was Vitamin D im Körper macht
Knochen & Zähne
Fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphat und hilft, die mineralisierte Knochenstruktur zu erhalten.
Muskeln
Unterstützt neuromuskuläre Funktionen und trägt zu normaler Muskelarbeit bei.
Zellsignale
Wirkt über den Vitamin-D-Rezeptor auf Genregulation, Immunfunktion und Zellwachstum ein.
25-OH-Vitamin D im Serum
NIH/FNB: unter 12 ng/mL erhöhtes Mangelrisiko; 12–20 ng/mL meist unzureichend; ab 20 ng/mL für die meisten ausreichend; über 50 ng/mL mit potenziellen Nebenwirkungen verknüpft.
Zu wenig
- Knochenentmineralisierung; bei Kindern Rachitis, bei Erwachsenen Osteomalazie möglich
- Muskelschwäche, Knochenschmerzen und erhöhtes Sturzrisiko können auftreten
- Risiko steigt unter anderem bei geringer UV-B-Exposition, Malabsorption oder bestimmten Erkrankungen
Zu viel
- Meist durch sehr hohe Supplementdosen, nicht durch Sonne oder normale Ernährung
- Kann Hyperkalzämie mit Übelkeit, Schwäche, häufigem Wasserlassen und Nierenproblemen auslösen
- Sehr hohe Werte können Herzrhythmus und Weichteile beeinträchtigen
Aufnahme und Lebensmittel
Die Haut bildet unter UV-B-Licht Vitamin D₃. Anschließend wandelt die Leber es zu 25-OH-Vitamin D und die Niere zur biologisch aktiven Form Calcitriol um.
Nur wenige Lebensmittel enthalten von Natur aus viel Vitamin D. Angereicherte Produkte und Supplemente können je nach Situation eine Rolle spielen.
Nachvollziehbar belegt
NIH Office of Dietary Supplements
official-reference
2026-08-04
Fachliche Endprüfung ausstehend
Hauptquelle: NIH Office of Dietary Supplements. Redaktionsstand: 2026-08-04. Fachliche Endprüfung: ausstehend.
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